Zwei Schwäne, die verliebt zueinander schauen

Was ist Liebe? Zitate und Gedanken zu Liebe, Eifersucht und Beziehungen

In Energetiker Fachartikel, Wissen by Humanenergetiker Team

Was ist Liebe? Wie passen Liebe und Freiheit zusammen? Wie passen Loslassen und Liebe zusammen? Das, was ich liebe, will ich doch nicht verlieren! Wann weiß ich, dass es Liebe ist und nicht Beziehungssucht oder irgendwelche anderen versteckten Muster? Kann ein Mensch wirklich bedingungslos lieben? Was ist mit Eifersucht, Verlustangst, Misstrauen, Kontrollbedürfnis…? Gibt es wirklich die eine große Liebe? Und was, wenn man sie in diesem Leben nicht findet?

Was ist Liebe?

“Liebe ist im Allgemeinen die Bezeichnung für die stärkste Zuneigung und Wertschätzung, die ein Mensch einem anderen entgegenzubringen in der Lage ist. Der Erwiderung bedarf sie nicht. (…) Die abendländische Auffassung von Liebe wird von der Dreiteilung der antiken Terminologie geprägt. In der Antike wurden drei Begriffe verwendet, die unterschiedliche Formen von Liebe bezeichneten:

  • Éros – bezeichnet die sinnlich-erotische Liebe, das Begehren des geliebten Objekts, den Wunsch nach Geliebt-Werden, die Leidenschaft;
  • Philía – bezeichnet die Freundesliebe, Liebe auf Gegenseitigkeit, die gegenseitige Anerkennung und das gegenseitige Verstehen;
  • Agápe – bezeichnet die selbstlose und fördernde Liebe, auch die Nächsten- und „Feindesliebe“, die das Wohl des Anderen im Blick hat.” – Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Liebe

Liebesformen

Wie viel haben wir bereits von unterschiedlichsten Autoren gehört, wie notwendig es sei, sich selbst zu lieben, um dadurch das Gegenüber lieben zu können. Auch hörten wir von vielen unterschiedlichen Weisheiten-Lehrern, dass nur wenige zur absoluten bedingungslosen Liebe fähig seien. So viel wurde versucht, die Liebe zu definieren und zu klassifizieren. Sollte ich nun einen weiteren Versuch starten? Ich finde nicht. Vielmehr fasse ich die eigene Erfahrung zusammen, die kein generell gültiges Modell darstellen kann oder soll.

Ich schätze mich glücklich, verschiedenste Beziehungen gelebt zu haben. Dies bedeutet nun nicht, dass es richtig oder notwendig ist, mehrere oder viele Beziehungen zu erleben. Ich bin überzeugt, dass es Menschen gibt, die all ihre wichtigen Erfahrung in einer Beziehung machen konnten. Für mich benötigte es mehrere Beziehungen, um mir über einige wesentliche Punkte klar zu werden. Heute charakterisiere ich jene Beziehungen, die mich nachhaltig prägten und für diesen Artikel wichtig sind.

Eine Beziehungsform, die ich lange lebte, war geprägt von Éros – die Leidenschaft war allgegenwärtig. Leider litt hier aber das Verständnis im Alltag füreinander. Irgendwie schien alles aus dem Gleichgewicht, himmelhochjauchzende Hochs waren gefolgt von der unglaublichen Tiefe verschiedenster Streitigkeiten. Glück und Unglück hielten sich an der Hand. Vertrauen und Misstrauen wechselten sich ab. Angst und Zuversicht waren wie zwei Seiten einer Medaille. Eine weitere Beziehungsform beruhte auf Philía – ich lebte zusammen mit „meinem Freund“. Viele schöne und liebevolle Gespräche förderten das gegenseitige Verstehen. Éros war hier ein Thema im Hintergrund. Auf Éros weitreichend zu verzichten, dafür aber innere Ruhe zu finden, schien nun der richtige – ja sogar ideale – Weg. Die Auseinandersetzung mit Agápe, der selbstlosen Liebe, begleitete mich viele Jahre. Doch diese Beziehungsform ignorierte die für mich erkannte Wichtigkeit von Éros und ich versuchte durch aktives Wegsehen jegliches Aufkeimen meiner erotischen Unruhe zu ignorieren.

Heute weiß ich, dass es die Beziehung gibt, die alles beinhaltet: Éros, Philía und Agápe. Natürlich stellt sich die Frage, WANN sich solch eine Beziehung einstellt, oder durch WELCHE UMSTÄNDE man zu einer solchen Beziehung kommt. WIE muss man sich verhalten, dass man dies erleben darf? Und die Frage, ob die Dreieinigkeit jener Liebesformen überhaupt das Ideal ist bzw. allgemein gültig ist.

Jede Erfahrung in Liebesthematiken ist richtig

Erkenne, dass wirklich jede Erfahrung richtig ist. Egal welcher Bereich gerade abgedeckt oder nicht abgedeckt wird – wir sammeln Erfahrungen! Erfahrung erlaubt es uns, uns besser kennen zu lernen und genauer zu definieren, was uns gut oder nicht gut tut. Sie erlaubt uns zu erkennen, wer wir wirklich sind und dadurch zu sehen, wer das Gegenüber wirklich ist.

Zitat zum Thema Liebe von Eckhard Tolle

Es ist ein Fehler zu glauben, die Erfahrung eines Anderen durchleben oder kopieren zu müssen. Es gibt hunderte Wege auf den einen Berg, der sich Liebe nennt. Letztendlich führen sie alle dorthin. Wie kann man daher die Umstände festmachen, die richtig sein sollen, um dorthin zu gelangen? Wie kann man allgemein gültig definieren, wie man sich verhalten muss oder was das Ideal ist? Es ist unmöglich!

“Wie wir lieben, hängt davon ab, wie frei wir von Vorstellungen, Konzepten und Erwartungen sind.” – Eckhart Tolle

Ich kann mich Eckhart Tolle nur anschließen, der da nicht sagt, was die Liebe sein sollte, sondern vielmehr, wie eben die eigenen Konzepte die empfundene Liebe formen und verformen können. Wie ich Liebe erlebe, hat mit der Auseinandersetzung mit mir und meiner Sichtweise zu tun. Aber zu gleichen Teilen auch mit dem Schicksalsstrom, der die Dinge zum richtigen Zeitpunkt geschehen lässt. Es ist daher klar: je mehr ich loslasse, je mehr ich Ängste ziehen lasse, Vorstellungen loslasse und meinem Herzen vertraue, umso mehr verändert sich mein Blickwinkel auf die Liebe.

Der Gipfel der Liebe – die große Liebe

Gibt es die große Liebe? Wie finde ich diese? Was macht das Wesen der großen Liebe aus? Unterscheidet sich die große Liebe von normalen Beziehungen, sofern es sich so festlegen lässt?

Jede Form von Beziehung zwischen Menschen ist geprägt von Geben und Nehmen. Es findet ein Austausch auf vielen Ebenen statt, der sich positiv wie auch negativ im Leben der Partner auswirken kann. Durch die Auswirkung entstehen Lernthemen, die uns, wenn wir sie annehmen, wachsen lassen. Wir verstehen dadurch immer besser, was uns selbst und unsere Mitmenschen antreibt. Zu diesem Artikel erhielt ich folgende Gedanken eines Lesers  mit den folgenden wertvollen Zeilen, die ich gerne teile:

„Meiner unmaßgeblichen Meinung nach ist Liebe eine Untermenge von Freiheit und entfaltet sich vom Herz, Bauch und Sakralem nach oben und vor allem Selbstlosigkeit und Freiwilligkeit ohne Bedingungen und Erwartungen. Dann hat es einen Rahmen, der halten kann. Wenn die Seelen sich nichts mehr zu sagen haben, zu brutal miteinander waren, die eine Seele den Schmerz der anderen nicht verkraften kann, dann darf ein Zauber auch verfliegen, aber es war trotzdem Liebe. 2 Seelen sind zugeneigt und ergänzen, bereichern sich in besten Absichten, dann ist es Liebe. Projektionen, Wünsche und Bedingungen sind Liebestöter. Liebe erkennt man, wenn man mit einem guten Gefühl beschenkt wird. Und eins noch. Liebe ist kein Kampf. Um Liebe kämpfen ist das Dümmste was man tun kann. Deswegen ist Frieden ein Kind der Liebe und die Liebe ein Kind der Freiheit.“ – Autor: Schorse

Projektionen, Wünsche und Bedingungen sind Liebestöter

Besser hätte man es nicht formulieren können. Meine Vorstellung, meine Bedingungen, meine Ängste, Sorgen und Zweifel, meine projizierten Wünsche, meine daraus resultierenden Enttäuschungen können meine Beziehung qualvoll werden lassen.

Zitat zum Thema Liebe und Vertrauen

Wie lange der resultierende Schmerz andauert, hängt damit zusammen, wann ich mir über mich selbst klarer werde. Wann erkenne ich, wie ich „ticke“? Ist dies geschehen, folgt der nächste Schritt, indem ich erkenne, dass ich „jenes Ticken“ nicht bin und es überwinden kann. Es geht also um die Identifikation mit einer Eigenschaft oder das Loslassen der selben. Ein unerkanntes und nicht bearbeitetes Ticken ist eine Zeitbombe, die unweigerlich irgendwann explodiert.

Viele Menschen leben in Beziehungen und sind sich jenes Tickens gar nicht bewusst. Einige erleben sehr tiefsitzende, nicht beachtete Gedanken, die anzusehen viel zu groß, zu unlösbar und in der Auswirkung viel zu verheerend scheinen. So bleibt der Teil im Verborgenen und äußert sich lediglich in einer latenten Unzufriedenheit und auch in Unglück, welches einen maximal – durch eifriges Wegmeditieren oder Verleugnung- den Zustand von Wurstigkeit und einem Leben nebeneinander erreichen lässt. Streits scheinen dann um unwesentliche Dinge geführt zu werden und meilenweit von der eigentlichen Thematik entfernt zu sein. Das oberflächliche Reiben erreicht niemals die wahre Wunde der unausgesprochenen, oftmals unbewussten Gedanken.

Fragen, die sofort den Weg zum Eigentlichen weisen würden, sind: „Bist du wirklich glücklich mit mir?“,  „Bin ich wirklich glücklich mit dir?“ und „Leben wir unser Leben voller Lebensfreude?“ Dies sind Fragen, die wir uns oftmals weder selbst, geschweige denn den Partner zu fragen wagen. Zu groß ist die Angst vor einer ehrlichen Antwort und der daraus resultierenden Konsequenz. Doch genau jene Fragen können auch der Anfang von Heilung sein.

Wir sehen, Beziehungen bedeuten viel Arbeit und Ehrlichkeit dem Partner und einem selbst gegenüber. Eine Ehrlichkeit, die mir einst selbst sehr lange fehlte und die direkt in die Unruhe führte.

Die große Liebe

Meine mittlerweile verstorbene Lehrerin Phyllis Krystal sagte anno dazumal zu mir, wenn der Moment gekommen ist – nennen wir es Schicksal – erscheint die große Liebe im eigenen Leben. Phyllis meinte, dass der Mensch viel zu ungeduldig sei und zu wenig Vertrauen hätte, auf diese zu warten bzw. zu vorschnell handelt. Der Schluss liegt nahe, dass wir in der heutigen Zeit tatsächlich oftmals zu leichtfertig und schnell Beziehungen eingehen, statt vorher uns selbst und das Gegenüber besser kennen zu lernen. Phyllis sagte, dass eine Seelenpartnerschaft existiert und dies zwei scheinbare Individuen betrifft, die aber aus einer Seelenfamilie stammen. Wie zwei Hälften eines Kreises teilen Sie dieselbe Grundstruktur des Seins. Die Auswirkung dieses Umstandes sei sehr weitreichend. Auf der einen Seite erlebt man den absoluten Gleichklang, der sich nicht nur auf der emotionalen und gedanklichen Ebene widerspiegelt, sondern sich auch im Alltag auswirkt. Dieselben Vorlieben sind begleitet von geteilter Freude und geteiltem Schmerz. Im Zusammensein erlebt man sich als Ganzes, im Getrenntsein wird einem der Schmerz des Halbzustandes bewusst. Es ist sicherlich eine intensive Form der Beziehung, die in ihrer Natur beweist, wieso das Schicksal einen oftmals warten lässt, bis man ihr begegnet. Ohne sich über Projektionen, Wünsche und die eigenen Bedingungen bewusst zu sein, würde die Begegnung zwangsläufig zum ultimativen Chaos führen. Zu schnell würden hier Verletzungen entstehen, Eifersucht in ein zerstörerisches Maximum kippen, Ängste ein heranwachsendes Pflänzchen erdrücken.

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 Zitat von Ghandi zum Thema Liebe und Verletzung

“Du und ich – wir sind eins. Ich kann dir nicht wehtun, ohne mich zu verletzen.” Mahatma Gandhi

So ist das Schicksal gnädig und lässt uns bewusst warten, bis wir genügend gereift sind und jene Themen in den Grundzügen gemeistert haben, bevor wir der großen Liebe begegnen. Diese Begegnung ist weder zu erzwingen, noch kann sie vermieden werden. Sie kommt dann, wenn der richtige Zeitpunkt da ist. Beziehungen zu führen, ist ein Weg, mehr über sich zu erfahren, man kann an ihnen wachsen, man kann sich verbrennen, es entstehen Bindungen und manchmal bleiben Narben. Geduldig zu sein und auf die große Liebe zu warten birgt wiederum andere Herausforderungen in sich. So oder so reifen wir zu dem heran, was uns bestimmt ist. Der eine Weg ist möglicherweise bunter, der andere vielleicht ruhiger – jedoch keiner ist falsch.

So bin ich heute überzeugt davon, dass keine Beziehung „falsch“ sondern genau zum richtigen Zeitpunkt da ist und eine schöne, aber auch oftmals schmerzvolle Basis für Wachstum liefert. Und wer weiß es schon, vielleicht erwächst aus genau der Beziehung, die man gerade lebt eine neue Seelenpartnerschaft? Es ist daher sinnlos, bestehendes Glück zu bewerten oder zu verurteilen. Bleibe daher achtsam und höre zu! Einerseits höre auf das, was dein Herz dir sagt, andererseits höre genau zu, wenn dein Partner dir etwas zu sagen hat.

Habe das Vertrauen, dass alles aus einem guten Grund und zu genau dem richtigen Zeitpunkt geschieht. Nehme die Lernthematik an, die dir gestellt wird. Blicke nicht dogmatisch auf dein Leben, sondern verlasse dich voll und ganz auf dein Herz. Wenn Veränderung notwendig ist, nehme diese vor. Wenn eine Lernthematik bewältigt werden will, sage „Ja“ zu dieser.

In jedem Fall aber, bleibe dir selbst und deinem Herzen treu! Es ist klar, dass du auf diesem Weg Ängsten in Bezug auf deine Beziehung begegnen wirst. Was kann man hier aktiv tun?

Eifersucht und Angst in der Beziehung

Eifersucht ist eine Leidenschaft, die mit Eifer sucht, was Leiden schafft. Doch ist dies wirklich so oder ist auch dies wieder ein als allgemein gültig postuliertes Dogma? Gerade im alternativen Bereich wird Eifersucht und Angst ausnahmslos als „das eigene Thema“ dargestellt, das es zu erlösen gilt.

Viele Jahre war auch für mich Eifersucht kein Thema. Das hohe Ziel der allgemein gültigen, nicht bewertenden Liebe war zentral in meinem Herzen und nur selten gab es Aufregung, Angst oder gar Eifersucht. Doch wie das Schicksal oft so spielt, durfte auch ich persönlich lernen, was es bedeutet, Angst zu haben oder Eifersucht zu verspüren.

Eifersucht ist die Angst vor dem Vergleich

Wieso ist der Mensch eifersüchtig? Ich klammere nun jene Situationen komplett aus, in denen ein Partner tatsächlich mit jemandem Dritten flirtet oder gar fremdgeht. Es sei nur so viel erwähnt: selbstverständlich gibt es Beziehungsmodelle wie z.B. Polyamorie, die daran arbeiten, gewollt in einer Liebesbeziehung zu mehreren Menschen zu leben. Dies zeigt uns, dass auch hier ein Dogma verkehrt wäre, das da sagt: nur eine monogame Beziehung ist „richtig“. In diesem Beitrag widmen wir uns rein der Angst bzw. der Eifersucht, die selbstverständlich auch in Polyamorie-Beziehungen auftreten kann.

Wer die brennende Eifersucht in sich spürt, kennt auch die Gedanken, die von der Angst begleitet werden: „Ist ein anderer besser für meinen Partner als ich?“, „Genüge ich?“, „Werde ich ersetzt?“ und ähnliches. Die Natur jener Eifersucht ist die Angst vor dem Vergleich, dem ich entweder körperlich, intellektuell, emotional oder sexuell nicht Stand zu halten fürchte. Ich meine also, „Andere sind besser als ich“. Dies könnte vielleicht auch der Partner entdecken und mich deswegen verlassen. Es ist klar, dass im Kern dieser Eifersucht ein Mangel an Selbstwert steckt. Es ist die Angst, nicht zu genügen, ersetzt zu werden.

Nun gehen wir einen Schritt weiter: gibt es Eifersucht aus einem anderen Grund als pure Angst, eine Eifersucht, die eine positive Wirkungsweise zeigt?

Eine schöne Art der Eifersucht?

Weiter oben schrieb ich über „Die große Liebe“ und den Gleichklang der Seelen. Nun ist es so, dass in diesem Fall Getrennt sein von seinem Partner tatsächlich Schmerz bedeutet. Es ist kein Gefühl der Angst vor Verlust oder Angst vor dem Ausgetauscht werden da. Und dennoch existiert ein Eifersucht ähnliches Gefühl der Getrenntheit, wenn man gerade nicht zusammen sein kann. Der Gleichklang erzeugt ein unbeschreibliches Gefühl der Einheit. Getrenntheit jedoch erzeugt Reduktion. Es ist mir bewusst, dass einige nun entgegnen werden, dass „jene Einheit“ im Selbst/in Gott immer da ist, immerwährt und dass diese Empfindungen nur eine Regung des Egos seien…

Ich sage dazu lediglich, dass jene Einheit mit dem Partner eine Verkörperung der Einheit Gottes ist. Zwei Pole, die zu einem verschmelzen. Jene Verschmelzung löst Wogen von Emotionen aus, die unbeschreiblich schön in ihrer Art sind. Und hier kann es zu einem Gefühl kommen, das ähnlich der Eifersucht, jedoch ohne einem destruktiven Beigeschmack ist. Was ist zu tun? Nichts, außer jeden Tag Danke zu sagen und das Erlebte zu genießen.

Angst als ein Aspekt der Liebe

Ich denke, es ist nur natürlich, dass viele Menschen in ihren Beziehungen Ängste erleben. Beziehungen sind ein Erkenntnisprozess. Erkenne ich an, dass ich in diesen wachsen kann, werde ich meine Lektionen auch lernen. Doch mit jeder Lektion sollte ich mir bewusst sein, dass auch negative Erfahrungen nicht ausschließen, dass es positives Erleben zukünftig noch geben kann. Was es hier zu überwinden gilt, ist der Glaube, dass sich alles wiederholen muss. Negative Erfahrungen bergen in sich die Gefahr, noch mehr Angst vor einer Wiederholung des Ereignisses zu haben. Die Folge: ich öffne mich (noch) weniger, vertraue (noch) weniger, gebe mich (noch) weniger hin. Der Schlüssel hier ist, zu erkennen, dass sich Dinge nur dann wiederholen, wenn ICH mich nicht verändere. Bleibe ich in meinen Verhaltensweisen derselbe sture Mensch, der ich einst war, ist der Weg für dieselbe, ähnliche oder noch schlimmere Erfahrung bereits geebnet. Hier gilt es sehr selbstkritisch Bilanz zu ziehen und bereit zu sein, alte Muster zu überwinden, komplett neues zu versuchen und sich darauf einzulassen sowie die eigenen hochgehaltenen Dogmen über Bord zu werfen.

Vergesse nicht: Es gibt kaum einen Menschen, der keine Angst hat. Wir sind sehr komplexe Wesen, unsere Erfahrungen der Vergangenheit hinterlassen Spuren. Doch jeder macht diese! Auch wenn ich dir vielleicht zu nahe trete: dramatisiere deine Erfahrungen nicht. Höre auf, über diese ewig zu jammern und das Gelernte zu verurteilen. Es ist an der Zeit, jammerfrei zu werden und Ja zum Leben zu sagen. Wie lange noch möchtest du dich in der Angst und dem Schmerz suhlen, wenn doch da draußen der Sonnenschein auf dich wartet?

Es ist an der Zeit. Fange an, mehr über dich selbst zu lachen und dich der Freude des Augenblicks, der frei von der Vergangenheit ist, hinzugeben! Damit gestaltest du eine fruchtbare Zukunft. Liebe ist Vertrauen. Vertrauen in das Leben und in einen selbst!

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Quellen und Literaturhinweise

  • http://www.partnerschaft-beziehung.de/Liebe.html
  • http://www.fengsh.de/liebe.html
  • http://leben-ohne-limit.com/8148/zauber-der-liebe/
  • http://www.meridianerland.com/verhaltensforschung/was-ist-liebe.htm
  • http://changenow.de/was-ist-liebe/
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