Eine Frau in tiefer Meditation

Was bedeutet Meditation?

In Energetiker Fachartikel, Wissen by Humanenergetiker Team

Viele Menschen sprechen davon, dass sie meditieren. Nur wenigen ist bewusst, dass sie sich “konzentrieren” bzw. “kontemplieren”. Meditation ist ein Zustand jenseits der Konzentration oder Kontemplation. So ist Meditation das Einswerden mit allem und damit die logische Konsequenz eines vom Erfolg gekrönten Selbstfindungsweges.

„Um das Göttliche erreichen und verstehen zu können, müsst ihr den Sadhana-Pfad (den Weg nach Innen) gehen und euch dem Göttlichen entsprechend verhalten.“ – S.S. Baba

Das Wort Meditation hat viele Bedeutungen. Fakt ist: Meditation bedeutet stille Introspektion oder Aufgehen im Göttlichen. Es bedeutet, das Bewusstsein zu erforschen und zu erweitern. Meditation kann das Erwachen innerer Energien oder die Entdeckung des Selbst sein. Es kann bedeuten, den gewählten Namen des Selbst voll Liebe zu wiederholen oder sich einfach für den bevorstehenden Tag zu sammeln. Hinweis: Einen sehr interessanten Artikel zum Thema Gehirnstromanalyse direkt beim Meditieren mit Hilfe von Neurofeedback findest du hier: Meditieren mit Muse Gehirnstromanalyse.

Meditation – der Weg nach Innen

Für alle Menschen ist Meditation eine Möglichkeit, sich nach innen zu richten, die inneren Quellen der Liebe und Weisheit, der Freude und des Friedens zu finden. Für spirituelle Suchende ist die Meditation das Üben innerer Kontemplation. Ihr Ziel ist die Erkenntnis der Einheit in der Welt und in uns selbst. Die Übung transformiert uns und unsere Sicht der Welt. Mit der Zeit schenkt uns die Meditation vielleicht ein völliges Verstehen des Selbst. Wir lernen, uns selbst und die Schöpfung als Manifestation des göttlichen Willens zu sehen. Wir sehen, es gibt viele Sichtweisen was Meditation ist. All dies sind nur dürftige Beschreibungen der Auswirkung des Zustandes der Meditation, die letztendlich das Einswerden mit allem darstellt: Die Illusion der Trennung verschwindet in dem Moment, wenn alles als eins erlebt wird und das Individuum zu existieren aufhört!

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“Wirkliche Meditation ist völliges Aufgehen in Gott als dem einen Gedanken, dem einen Ziel – Gott, nur Gott, nur Gott allein. Denke Gott, atme Gott, liebe Gott, lebe Gott.” – Hislop, S 134

Die grundlegende Methode der Meditation besteht darin, sich über das Denken zu der Quelle des Denkens zu erheben. Das Ziel ist ein Zustand jenseits des Denkens. Gott kann nicht durch rationale Erklärungen oder Argumente verstanden werden, sondern nur durch erfahrenes Wissen. Solange man denkt: „Ich meditiere”, ist es Denken und nicht Meditieren. Wer ganz in Gott versunken ist, lässt jede Form beiseite und verschmilzt mit Gott. In diesem Zustand hört das Denken ganz natürlich auf.

Die Meditation hilft uns, den Intellekt zu transzendieren. Es gibt nichts, was wir – in einem rationalen Sinn „wissen” sollten. Tatsächlich wird ein Zustand des Gleichmuts erreicht, in dem unsere göttliche Natur die Möglichkeit hat, sich zu zeigen. Denn wir haben in uns bereits Göttlichkeit; wir müssen uns nur dessen bewusst werden und zulassen, dass sie sich zeigt und ausdrückt. Wenn dies geschieht, ist eine innere Transformation erfolgt. Diese Transformation resultiert in unbeschreiblicher Freude und unsagbarem Frieden.

Unter den Aspiranten und Anhängern gibt es eine Vielzahl von unterschiedlichen Meditationsmethoden, Techniken und Zielen. Manche Aspiranten bevorzugen einen strengen Rahmen; anderen gefällt eine freiere Praxis besser. Manche begrüßen eine festgelegte Zeit und einen festen Ort für die Meditation, während für andere eine unerwartete Pause während des Tages, sogar an einem unruhigen oder lauten Ort, sinnvoller sein mag. Es gibt keine Meditationstechnik, die besser oder richtiger ist als andere. Jeder muss seine eigene Methode finden.

„Kann irgendjemand einem anderen das Meditieren beibringen? Oder dies versuchen? Man kann einem anderen vielleicht die Haltung beibringen, die Stellung der Beine, Füße oder Hände, des Halses, des Kopfes oder des Rückens oder wie und wie oft man atmen soll. Aber Meditation ist eine Funktion des inneren Menschen; sie umfasst tiefe subjektive Stille, das Leerwerden des Geistes und das Erfüllt sein mit dem Licht, das aus dem göttlichen Funken in uns strömt. Dies kann kein Lehrbuch lehren und kein Unterricht vermitteln.“ – S.S.Baba

Ablauf einer Meditation

Beginnt man mit einer Meditation, bringt man zuerst einmal den Körper zur Ruhe. Dies gelingt am besten durch eine Atemübung. Der Atem wird immer langsamer, damit der Körper und auch der Geist ruhiger.

Um danach den Geist ruhig zu stellen, benutzt man ein Mantra. Dann ist Körper und Geist bereit zur Meditation. Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten:

  • Du machst zum Beispiel die Lichtmeditation
  • Du meditierst bzw. wiederholst das “OM”
  • Du wiederholst das Gayatri
  • Du verwendest die Japa Mala (Gebetskette) zur Rezitation des Namen Gottes (Namasmarana) und konzentrierst dich auf dein gewähltes Bild des Göttlichen, du verwendest die Japa Mala zur Wiederholung eines Glaubensmusters, das du dir verinnerlichen möchtest, oder du wählst dir einen bestimmten Gedanken oder ein Bild, worüber du nachsinnen möchtest.

In allen Fällen verbindest du dich dabei mit deinem Höheren Selbst, mit deinem Göttlichen Wesenskern. Deshalb liegt ja auch in der Meditation so viel Kraft und man bekommt oftmals hier seine „Eingebungen“ und „Antworten“.
Abgeschlossen wird die Meditation wieder mit einem Mantra.

„Meditation muss ein ständiges Forschen sein: Wer bin ich? Was ist Liebe, was ist lieblos? Meditation bedeutet, über spirituelle Prinzipien nachzudenken, herauszufinden, wie man das, was Baba lehrt, am besten anwenden kann.“ S.S. Baba in: Hislop, Gespräche mit Sathya Sai Baba

Die Bedeutung von OM

  • ist der Urlaut, aus dem der Kosmos erwuchs.
  • Es besteht aus den drei Klängen A, U, M.
  • Alle Klänge sind im OM enthalten. So repräsentiert das OM alle Wörter, die Gott in allen Sprachen und zu jeder Zeit beschreiben.
  • Das OM mündet in der Stille; so wie die Beschreibungen Gottes auch in der Stille enden.
  • Das Rezitieren des OM lässt schließlich die Stille erreichen, genau wie die Kontemplation über den formhaften, attributvollen Gott schließlich zum Erreichen des Universal Absoluten führt.

Was ist Prana?

Der Prana ist, wie von den Yogis in den uralten Überlieferungen aufgezeigt, die essentielle Lebenskraft im Sauerstoff, wobei er nicht nur das ist, was wir als Sauerstoff bezeichnen. Prana kommt in besonderem Maße in Gegenden mit üppiger Vegetation sowie in großen fließenden Gewässern vor. Prana ist die Lebenskraft, und dieser Prana durchdringt sowohl den physischen Körper als auch den energetischen Körper. Prana ist die Lebenskraft selbst. Es ist das, was die Reiki Schüler REIKI – die universelle Lebensenergie – nennen.
Es ist bei Meditationsübungen wichtig die Aufmerksamkeit in die Pranarröhre , die Mittelsäule zu lenken, die vom Kronen Chakra am Kopf durch unsere Körpermitte in die Erde hinunter führt.
Die Pranaröhre führt von oben durch unsere Zirbeldrüse entlang der Wirbelsäule durch alle zentralen Energiezentren (Chakren) des Körpers bis unten durch den Damm.

Die Zirbeldrüse (Epiphyse)

Ein wichtiger Punkt im menschlichen Körper ist die Zirbeldrüse, die sich annähernd in der Mitte unseres Kopfes befindet. Diese Drüse ist von ihrer ursprünglichen Größe, vergleichbar mit der eines kleinen Balls, zu ihrer gegenwärtigen Größe degeneriert, die der einer Erbse entspricht. Die Zirbeldrüse (Epiphyse) ist für den Wach- und Schlafrhythmus zuständig. Sie erzeugt das Hormon „Melatonin“. Dies wird in der Regel nur dann von der Zirbeldrüse hergestellt, wenn sie registriert, dass keinerlei Licht von außen auf den Körper fällt. Wenn es also dunkel ist, beginnt die Zirbeldrüse mit ihrer Produktion.

“Durch die Anatomie in der modernen Medizin wird bereits festgestellt, dass die vordere Hälfte der Zirbeldrüse die vollständige organische Struktur eines menschlichen Auges besitzt. Weil sie innerhalb des Schädels ist, wurde sie für ein degeneriertes Auge gehalten. Ob es ein degeneriertes Auge ist, darüber behalten wir uns im Kultivierungskreis noch die Meinung vor. Aber immerhin hat die moderne Medizin bereits erkannt, dass es an dieser Stelle mitten im Kopf des Menschen ein Auge gibt. Der Kanal, den wir öffnen, führt gerade zu dieser Stelle, das stimmt genau mit der Kenntnis der modernen Medizin überein“. – Zhuan Falun (Deutsch, Seite 64) zitiert von Prof. Lili Feng et al in einem medizinischen Artikel

Die Beeinflussung der Hypophyse und natürlich der Zirbeldrüse (Epiphyse) durch Meditation hat eine stimulierende Wirkungen auf das dritte Auge und fördert erweiterte Wahrnehmungen.

Mudras als Hilfsmittel für die Meditationspraxis

„Mudra“ ist Sanskrit und bedeutet übersetzt in etwa „Ein Siegel, das Freude bringt“. Mudras sind Handgesten, die in vielen Kulturen und Religionen bekannt sind und angewandt werden. Die bei uns wohl bekannteste Geste ist die „Segnungsgeste“ bei Darstellungen von Christus oder bei Buddhastatuen. Gesten werden bei Gebeten, Ritualen und zu Heilungszwecken besonders in der Meditationspraxis angewendet.

Ein Beispiel hierfür ist das Vishnu Mudra. Hierbei wird die rechte Hand verwendet. Das rechte Nasenloch wird mit dem Daumen verschlossen, während durch das linke Nasenloch eingeatmet wird. Das linke Nasenloch wird mit dem Ringfinger und dem kleinen Finger verschlossen, während durch das rechte Nasenloch eingeatmet wird.

Empfehlung von Roy Eugene Davis für eine einfache Meditation

  1. Meditiere täglich ein- oder zweimal
  2. Setze dich aufrecht in einen bequemen Stuhl. Wenn es dir angenehm ist, kannst du auch mit gekreuzten Beinen sitzen. Halte den Kopf aufrecht und lenke deine Aufmerksamkeit auf die Stirn und in die oberen Gehirnbereiche.
  3. Atme um dich zu entspannen ein- oder zweimal ein und aus. Werde ein paar Augenblicke still bis du dich gesammelt hast und dich in deiner Mitte fühlst. Werde dir deines natürlichen Atemrhythmus’ bewusst.
  4. Sprich beim Einatmen gedanklich ein von dir gewähltes Wort, wie z.B „Gott“, „Friede“, „Freude“ oder ein anderes Wort, mit dem du dich wohlfühlst. Wenn dann die Ausatmung einsetzt, wiederhole dieses Wort. Spüre, dass sich dieses von dir gewählte Wort in deinem Geist oder deinem Bewusstsein in seiner Bedeutung offenbart. Wiederhole den gesamten Vorgang ohne Anstrengung und ohne Erwartung auf irgendwelche Ergebnisse.
  5. Wenn dein Bewusstsein ruhig und klar geworden ist, beende die mentale Wiederholung des gewählten Wortes. Bleibe ruhig sitzen und verweile noch länger in dieser meditativen Stille, bis du das Gefühl hast die Meditation beenden zu wollen.

Quellenangabe: http://www.csa-davis.org/pages/international/german/germmeditation.html

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