Zwei Menschen in Seifenblasen, als Symbol für die Beschränkung der eigenen gedanklichen Welt

Gedanken loswerden: Wie dich der Verstand, Gedanken und das Ego blockieren können

In Energetiker Fachartikel, Praxis by Humanenergetiker Team

Niemand kann dich mehr verletzen als du selbst. Wie fragst du dich? Andere Menschen behandeln dich vielleicht respektlos, benutzen dich, lügen und betrügen oder haben einfach dein Herz gebrochen. Doch der größte Schmerz geht von dir selbst aus: Dann nämlich, wenn du vergangene Ereignisse immer und immer wieder in deinen Gedanken durchspielst. Wenn du dich in deiner eigenen Hölle befindest, dich fragst, wie es anders hätte sein können oder was du hättest tun sollen. Doch egal wie oft du das Ereignis rekapitulierst, die Gedanken kommen wieder wie ein Peitschenschlag. Dein Grübeln quält dich mehr als alles andere… Du kennst die Lösung: Die Gedanken loswerden – aber wie?

Gehen wir davon aus, dass irgendwann irgendetwas schlimmes in deinem Leben geschehen ist. Es gibt kaum Menschen, denen nie dergleichen widerfahren ist. Vielleicht wurdest du betrogen, verlassen, belogen, benutzt, gedemütigt, auf verschiedenste Arten verletzt oder schlimmeres. Willkommen im Club der zu Recht traurigen, wütenden, verletzten oder fassungslosen Menschen. Du bist also nicht alleine mit deinen Gefühlen, nicht alleine mit deinen Gedanken und den vielleicht täglich kreisenden gedanklichen Qualen rund um das Ereignis. Vielleicht hast du jenes Ereignis bereits bearbeitet, aufgelöst, weg meditiert oder einfach nur verdrängt. Vielleicht ist es aber brandaktuell. Eine Frage wird dich sicherlich interessieren: Gibt es ein Allheilmittel für die Höllenqualen der eigenen Gedanken?

Gedanken über die Vergangenheit im Hier und Jetzt

Mache dir bewusst, dass es niemals das Ereignis der Vergangenheit selbst ist, welches dich unglücklich macht. Per Definition ist das schlimme Ereignis ein Ding der Vergangenheit. Dem wirst du nicht widersprechen können, außer du befindest dich mitten in dem schlimmen Ereignis (Bsp. eine Beziehung voller Gewalt) – dies ist ein anderes Thema. Hier geht es um bereits erlebte Dinge, die sich wie Tentakeln einer Krake immer wieder am lächelnden Gesicht festsaugen und die Luft zum Atmen rauben. Wenn das schlimme Ereignis vergangen ist, ist die Existenz der Verletzung nur mehr in Form der eigenen Gedanken präsent. Das Ereignis selbst existiert nicht mehr. Nun sind wir bereits beim ersten Schritt:

Wo kann also nur die Lösung liegen?

In der Vergangenheit? Im Beschimpfen des Peinigers im Hier und Jetzt? Im Grübeln? Im Verzweifeln? Im Anprangern? Im Hadern? All diese Aktionen sind lediglich Aktionen im Hier und Jetzt, Spielarten der eigenen Psyche, die mit den eigenen Gedanken und den daraus resultierenden Emotionen nicht klar kommt. Diese Aktionen wirken aber nur wie das Kratzen bei einem Gelsenstich. Kurz fühlt man sich besser, während das Jucken nicht dauerhaft verschwindet. An dieser Stelle sollte uns daher klar sein, dass die Lösung nicht in jenen Aktivitäten im Außen liegen kann. Vielmehr ist diese bei unseren eigenen Gedanken zu suchen – denn nur ich selber verletze mich mit jenen quälenden Gedanken! Niemand sonst!

Meine Gedanken verletzen mich

Akzeptiere, dass es deine Gedanken sind, die – auf ihrer Suche nach Läuterung und Absolution – masochistisch repetitiv wirken. Es ist deine gedankliche Interpretation von Vergangenem, die dich immer wieder auf das Neue auspeitscht. Es sind deine dem ursprünglich geschehenen Ereignis hinzugefügten Farbtöne, die das Geschehene in dir vergrößern und verstärken. Ja, es gibt Ereignisse, die niemals groß genug in die Welt hinaus geschrieen werden können. Doch kümmert es die Welt? Vielleicht hast du ein paar im Schmerz vereinte Jünger, die dein Schreien als Echo wiedergeben – doch wie lange tun sie dies? Es ist wie ein Strohfeuer von begrenzter Dauer. Übrig bleibst du, unbefriedigt dass das Schicksal die Verursacher nicht straft. In Wirklichkeit aber versinkst du in Selbstmitleid, welches den Hochofen der eigenen Qualen befeuert.

Gedanken loswerden – aber wie?

Wie werde ich nun meine Gedanken los? Was kann ich aktiv tun? Wie übernehme ich Kontrolle über meine gedankliche und emotionale Welt? Es gibt tatsächlich Dinge, die du aktiv im Hier und Jetzt tun kannst um vergangene, abgespeicherte Ereignisse nicht neuerlich zu befeuern.

  1. Wir gehen davon aus, dass du bereits alles kommuniziert und wahrscheinlich keine Entschuldigung erhalten hast bzw. jemals eine erhalten wirst. Lebe damit! Es ist vorbei, vergangen, aus! Gehe davon aus, dass der Verursacher sein Leben lebt und dies ist auch sein gutes Recht. Erkenne, dass es sinnlos ist, alte Ereignisse immer wieder zu wälzen. Mehr noch: Quäle DICH nicht, nur damit ANDERE etwas sehen, von dem du meinst, dass sie es noch nicht sehen. Quäle DICH nicht, nur damit ANDERE mitleiden und dich trösten und dir recht geben. Quäle DICH nicht, nur damit ANDERE etwas über eine Situation zu glauben beginnen, was sie momentan noch nicht glauben. Bleibe ganz bei dir und nur bei dir! Dort ist die Baustelle.
  2. Erkenne, dass egal, was im Leben geschehen ist, das Ereignis dich entweder stärker, schlauer und weiser machen oder dich brechen kann. Es ist deine Entscheidung: Akzeptiere deinen Anteil, dein masochistisches gedankliches Verhalten und ändere dich oder suhle dich weiterhin in einem gedanklichen Sumpf.
  3. Warte nicht darauf, dass das Leben besser wird, denn das Leben setzt sich durch deine Gedanken zusammen – dies bedeutet, du machst es kompliziert, jeden Tag auf das Neue. Es geht darum zu lernen, jetzt glücklich zu werden. Die Alternative ist irgendwann ein alter Mensch voller Bedauern zu werden.
  4. Du liebst und hasst Menschen, du verurteilst und liebst sie, du redest über sie und du machst Komplimente. Wichtig ist, dass du verstehst, dass all dies nichts mit den Menschen an sich zu tun hat, sondern deiner gedanklichen Interpretation der Welt entspringt. Wie kannst du deine Gedanken da so wichtig nehmen? Glaube niemals etwas, nur weil DU es gedacht hast.
  5. Beschäftige dich mit Sinnvollem! Du hast die Wahl: Denke krankmachende Gedanken oder mache einfach das, was dich glücklich macht.
  6. Bist du voll von hasserfüllten Gedanken? Diese Gedanken ersticken deine Seele, lassen dein Herz nicht mehr voller Freude schlagen. Die Folge: All deine Freude, Träume sterben durch diesen Prozess. Dieses Verhalten kann nur Unglück erzeugen. Was ist also zu tun? Vergebe, was immer geschehen ist – genau heute – um deiner selbst Willen!
  7. Du meinst, du kannst nicht vergeben? Dann vergesse nicht: jeder war einmal ein unschuldiges Kind. Schlimme Dinge werden genau von jenen Menschen getan, die selbst sehr verletzt wurden. Dies bedeutet: Alle Täter waren auch irgendwann Opfer, wodurch sie zu dem wurden, was sie heute sind.
  8. Sobald du deinen Anteil angenommen, akzeptiert und integriert hast, wirst du vielleicht auch deine eigenen Fehler der Vergangenheit erkennen. Gräme dich deswegen nicht – es ist vergangen und du hast aus den Folgen gelernt. Damals wusstest du es nicht besser. Lasse los!  Und vielleicht erwächst in dir irgendwann der Wunsch, dich für deinen Anteil zu entschuldigen.
  9. Erlerne Dankbarkeit für deine Vergangenheit, für die falschen Beziehungen und die Resultate. Warum? Sie bilden das Fundament für deine Stärke, deine Weisheit, deine Erkenntnis für die richtige und gute Beziehung zu Menschen.
  10. Erlaube NIEMANDEM, dir zu sagen, wer oder was du bist. Du bist die einzige Autorität über dein eigenes Leben – niemand sonst. Mit dieser Macht kommt auch Verantwortung: Du hast die Kontrolle, über dein Leben und deine Gedanken. Nutze deine Möglichkeit weise und höre mit den Projektionen auf – sie schaden nur dir selbst.

Vergesse nicht: Nur wenn du bereit bist, die Gedanken über die Vergangenheit loszulassen, kann sich eine wunderbare Zukunft für dich auftun. Es gibt keinen Grund mehr, sich über die Vergangenheit aufzuregen. Wieso? Die schwierigen Menschen deiner Vergangenheit haben es offensichtlich und aus gutem Grund nicht in dein Hier und Jetzt geschafft – wieso hältst DU also noch gedanklich an ihnen fest?

Freue dich auf die Freiheit, die immer da ist! Wann spürst du sie? Ganz einfach: Wenn dir klar wird, dass du IMMER ALLES machen kannst.

Sandra hat übrigens ein sehr schönes Video zur Thematik aufgezeichnet und auch einen weiterführenden Artikel geschrieben: “10 Tage Schweigen“.

Gedankenformen bearbeiten aus spiritueller Sicht

Als Erwachsener nähert sich der Mensch neuen Situationen mit seinem besten Werkzeug: dem Verstand. Dies gilt natürlich auch für den Weg der Selbstfindung: Doch „Wissen“ und „Verständnis“ der Selbstfindungsmaterie mag zwar schön sein, sorgt aber nicht für wahre Erkenntnis, gedankliche Ruhe oder wahre Erfahrung. Im Gegenteil: Der Verstand erzeugt Gedanken, welche selbstständige, quälende Gedankenformen erzeugen können. In diesem Artikel erfährst du mehr über wahre Stille, das Beruhigen von Gedanken und die Überwindung von Gedankenformen.

Der Verstand ist ein mächtiges Werkzeug: Er hilft uns unsere Umwelt zu verstehen, bewahrt uns vor Schaden und löst so manches Problem. Auf der anderen Seite schafft der Verstand auch viele Probleme. Bevor wir uns kreisenden Gedanken (und dem Weg heraus) weiter unten im Artikel widmen, betrachten wir die Auswirkungen des Verstandes am Selbstfindungsweg.

Der Verstand am Selbstfindungsweg

Egal um welche Übung es bei Selbstfindung geht, diese wird natürlich vom Verstand analysiert: Passt diese in mein Konzept der Welt und die Frage, die man im Inneren hört ist „will ich diese Übung überhaupt?“. Danach wird die angebotene Übung „eventuell“ umgesetzt oder auch nicht. Wozu soll ich meditieren? Liefert ein Lehrer eine Antwort, ist der Verstand zufrieden gestellt. Es ist derselbe Verstand, der vielleicht auch sagt: „in mein Lebenskonzept passt diese Übung momentan nicht“.

Weitere Beispiele, wie sich der Verstand vor der eigentlichen Aufgabe drückt:

  • Sprechen wir über die Auflösung unterbewusster Thematiken (vgl. Zwillingseigenschaften), erstellt der Verstand ein neues Konzept, welches dann lautet: „diese Thematiken habe ich“, „diese Thematiken habe ich nicht“. Nachdem ich dies nun verstanden habe, wird sehr oft der nächste Schritt nicht gemacht: praktisch daran gearbeitet – wozu noch? Ich habe es doch verstanden!
  • Wenn Lehrer empfehlen: Seva-Dienst sei wichtig, um die Hingabe praktisch zu erlernen und Egoismus abzubauen, sagt der Verstand „ICH helfe bereits der Welt, dem Land, der Stadt, dem Haus, der Familie und so muss ich mich nicht durch zusätzliches Zeitraubendes einschränken“.

Der Verstand als Teil des Egos

Erkenne, wie der Verstand alle Aspekte AUßER sich selbst in Frage stellt? Der Verstand als Teil des Egos schickt den Suchenden auf eine lange, lange Reise. Eine Reise, die überall hinführen soll, nur nicht zu einem Punkt: in die Stille in dir! In das Loslassen in dir! In eine Bereitschaft zur ehrlichen Begegnung mit dir Selbst!

In dem Moment, wo du sagst: „Ich verstehe…“, „Ich weiß…“ – ist es ein guter Tipp sofort zu sagen: „Wirklich? Ist das wirklich so?“ – wer versteht? Nimm den, der meint, zu verstehen und das Verstandene nicht so wichtig. Glaube nicht alles nur, weil du es denkst! Vielmehr setze Dinge praktisch im eigenen Leben um. Lasse los, die Welt retten zu wollen, rette zuerst den Teil in dir, der die Welt retten will – dadurch rettest du die Welt. Denn in diesem Fall ist eine Person weniger auf der Welt, die Andere verändern will, koste es jene Anderen, was es wolle.

Stelle dir vor, du sitzt vor einem wunderbar garnierten Kuchen – versuchst du diesen zu verstehen? Versuchst du zu wissen, wie viele Eier und wie viel Mehl darin ist und danach sagst du: mmmh, gut, ich habe den Kuchen jetzt verstanden! Der bessere Weg ist es, den Kuchen zu erfahren indem du ihn isst! Werde frei vom Verstehen, vom Verstehen wollen und werde still. Setze jene Übungen praktisch um, die einen stillen und unspektakulären Tod des Verstehers bedeuten und Gedanken zum Schweigen bringen.

Wenn der Verstand schweigt: Stille

Viele denken, Stille beschreibt einen äußeren Zustand. Tatsächlich ist es so, dass wir für “Ruhe im Außen” sorgen, doch mit Stille ist etwas anderes gemeint: Stille ist jener Moment, wenn Gedanken und die von Gedanken verursachten Emotionen schweigen. Stille im Selbstfindungskontext bedeutet gedankliche Leere. Ein Moment an dem die Zeit stehen bleibt, Sorgen, Ängste und Zweifel nicht mehr existent sind. Ein Moment, wo eine Einswerdung mit dem kausalen Prinzip möglich ist, die Empfindung als “Ich” für diesen Moment zu existieren aufhört.

Der Geist mit seinen Gedankensträngen tut aber alles um den Suchenden abzulenken und jene Stille zu unterbinden. Natürlich gibt es Möglichkeiten sich nicht in diese Spielchen zu verstricken. Meditation ist ein gangbarer Weg. Viele Menschen fürchten Stillstand, wir geben uns in Übungen diesem Zustand hin. Es ist nur eine Frage der Perspektive: Wohin führt dich grenzenlose Aktivität? Was sind die Auswirkungen von vielen Gedanken und den daraus entstehenden Gedankenformen? Vielleicht spürst du bereits den Ruf nach Ruhe. Einfach “sein zu dürfen”, raus aus dem Hamsterrad grenzenloser und oft sinnloser Aktivität.

Zen - Den Klang der Stille hören
  • Osho
  • Herausgeber: Innenwelt Verlag
  • Auflage Nr. 1 (01.09.2011)
  • Taschenbuch: 224 Seiten

Letzte Aktualisierung am 13.11.2018 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

Gedanken loswerden und den Weg aus dem Gedankenkarussell finden

Gedankenformen sind eine Ansammlung verschiedener Gedankenstränge, die zu einer Thematik gehören. Vermehrte Gedanken zu einer Thematik verselbstständigen sich sobald genügend Gedanken in die Thematik „investiert“ wurden. Ein Beispiel hierfür wären Existenzängste. Alles beginnt vielleicht mit einem kleinen Gedanken: „Geht sich das wohl aus?“. Dieser Gedanke erzeugt schon eine kleine Emotion, ein Unwohlsein. Das Ego investiert daraufhin weitere Gedanken: „Ich muss mich absichern“, „Ich muss mehr tun, nämlich…“. Gleichzeitig wird aus dem Unwohlsein eine Angst, welche nun eine Legitimation hat. Eine selbständige Gedankenform ist geboren!
Gedankenformen sind begleitet von Emotionen. Jene Gedankenformen bewegen den Menschen, viele Dinge zu tun, welche er in „Freiheit“ – also frei von Gedankenformen nicht tun würde. Man wird zum Sklaven der Gedankenformen und glaubt, dass es „die eigenen Gedanken“ seien. „Ich bin ängstlich, ich muss mich absichern“ beschreibt dann nur die Identifikation mit der Gedankenform.

Eine Illustration eines Menschen in einem Labyrinth als Symbol für einen Ausweg aus kreisenden GedankenKreisende Gedanken: Der Weg heraus…

  • Der erste Schritt ist Annahme und Akzeptanz: verleugne niemals deine Gefühle, fühle dich niemals schlecht, dass du fühlst, was du fühlst. Gerade am Selbstfindungsweg ist es „verpönt“, „schlecht“ zu empfinden – „nein, ich empfinde nicht so“. Wenn du hasst, erlaube dir anzunehmen, dass du hasst. Wenn du Zorn empfindest, erlaube dir, dass du diese Emotion in dir trägst. Annahme und Akzeptanz ist der erste Schritt zur Heilung. Ich kann erst dann Hass ausheilen lassen, wenn ich akzeptiere, dass dieser existiert.
  • Der zweite Schritt ist Beobachtung der Gedankenform: welche Gedanken sind es, die ich als Beobachter so fein säuberlich genährt habe, dass sie selbständig wurden? Wie sieht die Gedankenform aus? Kannst du ihr ein Symbol zuordnen? Wie alt ist sie? Durch das Prinzip der „Subjekt-Objekt“ Beziehung erkennst du, dass du das, was du beobachtest, nicht sein kannst. Du bist der Beobachter einer Blume – nicht die Blume. Beobachte die Gedankenform.
  • Der letzte Schritt ist die Übung der Acht bzw. das Cutting. Diese Übung des Loslassens von Phyllis Krystal eignet sich wunderbar, um Gedankenformen die Kraft zu entziehen, die man selbst einst investiert hat.

Wenn du diese Übung beherzigst und gewissenhaft ausführst, bist du selbständig in der Lage, dich von so manchem zu befreien. Merke: verurteile dich niemals für das, was du fühlst. Verurteilst du dich, verdrängst du und erschaffst ein neues Problem. Als Mensch hast du ein Recht darauf, alles zu fühlen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass du jedem Gefühl nachgibst und ein Sklave deiner Gefühle wirst. In einem Feuersturm der Emotionen verwende die Werte „Wahrheit, Rechtschaffenheit, Gewaltlosigkeit, Friede und Liebe“, um durch die Flammen der Läuterung zu schreiten und die notwendige Erfahrung zu meistern. Alle daraus resultierenden Situationen sind – wenn du den Werten folgst – nicht mehr oder weniger als der Plan des kausalen Prinzips. Akzeptiere und nehme an, was dann auf dich wartet, was immer es auch sein möge. Denn wenn du dich nicht im Ich-zentrierten Willen, den Stimmen der Gedankenformen verläufst, den Werten treu bleibst, führt dich der Weg automatisch zu einer neuen Form der Freiheit und Perfektion – Gott macht keine Fehler. Du wirst erkennen, dass der Prozess den du durchlaufen bist, ein korrigierendes Geschenk war, für das du nur ein Wort auf den Lippen haben wirst: “Danke“.

Du hast wahrscheinlich verstanden, um was es in diesem Artikel geht. Verwerfe das, es ist keine Erkenntnis. Setze es praktisch um! Nur die Umsetzung führt zu wahrer Ruhe, unendlicher Stille, heiterer Gelassenheit und dem Geschenk klar zu sehen, ohne etwas zu verstehen. Die Welt ist ein wunderbarer Ort, bist du fähig, dies zu sehen? In dem Moment, wo dem so ist, erkennst du wirklich, dass du nichts weißt. Und nicht einmal das weißt du. Nur das Ego mit seinem Verstand lässt dich auf Unfreiheit blicken und beschäftigt dich damit. Lasse los und sei.

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Quellen und Literaturangaben

  1. https://de.wikipedia.org/wiki/Selbst
  2. Osho: Zen – Den Klang der Stille hören Taschenbuch – 1. September 2011
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