Eine mittelalterliche Frau, die hinauf schaut

Was tun bei Fremdenergien?

In Energetiker Fachartikel, Praxis by Humanenergetiker Team

Artikel aktualisiert am 11.11.2018

Fremdenergien werden sehr oft als Erklärung für viele körperliche und seelische Phänomene verwendet. Doch ist diese Erklärung immer richtig? Gerade von Geistheilern werden sehr oft Fremdenergien als Ursache für verschiedene Probleme genannt…

Hilfe, ich bin besetzt… Fremdenergien sind im Spiel

Tatsächlich ist es so, dass Fremdenergien recht selten die Ursache von seelischen und körperlichen Problemen sind. Meistens (und gerade jetzt in dieser Zeit) kommen vermehrt unterbewusste Thematiken hoch, die sich auch in Form von sehr unangenehmen Bildern äußern. Ängste, Zweifel, Wut oder Hass werden dann manifest, die Ursache liegt aber im Menschen selbst. Wenn du natürlich zu einem Geistheiler gehst, der sehr in der „Fremdenergie“-Materie (die am spirituellen Weg eines der frühen Lernthemen ist) verhaftet ist, wird er auch genau dieses finden und bestätigen… Ist der vermeintlich „Besetzte“ selbst „spirituell angehaucht“ findet die Vision des Geistheilers schnell fruchtbaren Boden. Auch wenn die offenbarte Lösung so dramatisch klingt, ist sie deswegen noch nicht wahr. Der Glaube an Fremdenergien verstärkt das Phänomen, ein tückischer Kreislauf. Die Bilder, Fratzen und andere Phänomene, die auftreten, werden durch Alkohol oder Drogenkonsum noch verstärkt. Sehr wichtig ist es auch, zu verstehen, dass die eigene unbewusste Schöpferkraft in der Lage ist, auch physische Phänomene (so genannte Poltergeistphänome) zu produzieren.

Die Natur des Menschen ist Freiheit

Gut wäre, wenn der Betroffene über seine Erlebnisse offen sprechen kann und man in Form einer spirituellen Sitzung die dahinter liegende spirituelle Thematik untersucht. Vergesse nicht: es geht darum, frei und nicht besetzt zu sein. Besetzung ist es auch, wenn sich angstmachende Gedanken im Kopf „festsetzen“. Freiheit ist des Menschen Natur und muss nicht erkämpft werden. Umso wichtiger ist es, die Ängste rund um Besetzungen loszulassen, um nicht ein Phänomen künstlich zu nähren. Vielmehr geht es darum, jene Freiheit sanft wiederzufinden. Lasse los, habe Vertrauen und erlaube dem Bekannten mit jemandem darüber zu sprechen, der die Größe und Schönheit und nicht Dämonen in ihm sieht und so das Wunderbare in ihm stärkt!

Befreie dich selbst! Über die Kunst, wahrhaftig zu leben
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Auflösung der Angst vor Fremdenergien

Im kostenlosen Leitfaden zur Selbstreflexion werden für den ehrlich Suchenden Übungen gezeigt, um unterbewusste Thematiken aufzulösen. Eine weitere Möglichkeit an dieser Thematik zu arbeiten, ist diese Übung des Loslassens zum Trennen von Bändern.

Gibt es „schlechte“ Energie?

Vielen stellt sich die Frage, ob es „schlechte“ Energie gibt. Aus der Annahme, dass es diese gibt, entsteht auch das Schutzbedürfnis vor „schlechter“ Energie. Doch gibt es schlechte Energie überhaupt und wie ist die Wirkungsweise der Energie innerhalb der Illusion, die wir Leben nennen? Was bedeutet in diesem Kontext Schattenarbeit?

„Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es ward Licht. Und Gott sah, dass das Licht gut war. Da schied Gott das Licht von der Finsternis und nannte das Licht Tag und die Finsternis Nacht. Da ward aus Abend und Morgen der erste Tag“ – Genesis/1.Mose, 3-5

Das Leben: Ein Spiegelbild des kausalen Prinzips

Und da stehen wir nun, ein paar Jährchen später, auf der Bühne, die sich Leben nennt. Die Tage und Nächte wechseln einander noch immer ab, so wie Licht und Schatten. Doch das kausale Prinzip ist nicht nur der Regisseur, er ist zugleich auch die Bühne und auch die Akteure darauf. Es ist der Schöpfer von alledem und somit ist alles vom kausalen Prinzip durchdrungen.

Selbsterfahrung durch Innenschau

Wir Menschen wurden durch das kausale Prinzip erschaffen mit der Fähigkeit, nicht nur nach außen, also auf die Schöpfung, zu schauen, sondern auch nach innen zu blicken. Bei dieser Innenschau erkennen wir unseren wahren Kern – das kausale Prinzip erfährt sich selbst! Durch uns. Durch alles das ist. Durch die Schöpfung.

Verschiedenen Philosophien/Religionen meinen, es kam der Moment, an dem Gott beschloss, sich selbst zu erfahren, bzw. sich selbst zu lieben: Dass das Bewusstsein sich selbst erfahren möchte, ist den meisten Suchenden bekannt – das ist ja auch unser Streben (sozusagen der „Same“ oder die „Gene“ des kausalen Prinzips in uns). Auch das mit dem Lieben, Sich-selbst-Lieben, ist uns vertraut. Doch dies alles ist uns nur möglich durch Interaktion. Interaktion mit der Schöpfung, mit Menschen und das, was man Täuschung oder die Illusion nennt. Da ich als unbewusster Mensch, als ein scheinbares Individuum nur ein paar wenige Aspekte aller unendlichen Möglichkeiten erleben kann, gibt es viele Menschen mit viel mehr unterschiedlichen Aspekten, mit unendlich vielen Möglichkeiten in einem unendlichen Universum, in einer unendlichen Schöpfung und doch vereint in einem kausalen Prinzip, welches keinen Anfang und kein Ende kennt.

Die duale Schöpfung – ein Gedanke Gottes

Stelle dir das kausale Prinzip als Punkt vor: Wie, was, wo und wann ist dieser Punkt? Er ist ohne Anfang, ohne Ende. Also schuf das kausale Prinzip eine Welt der Polaritäten, die in ihrer Gesamtheit naturgemäß wieder alles waren. Durch die Schöpfung entstand Raum und Zeit. Stell dir eine Bewegung vor, vom Punkt weg, wie ein Strich. Dieser Strich hat einen Anfang und ein Ende und schafft somit Raum und Zeit. Es gibt nun oben und unten, kalt und warm, hell und dunkel. Erst durch Licht UND Schatten entsteht Raum, wird alles plastisch.
Viele Suchenden wollen ein „perfektes“ Leben leben (was immer das auch für jeden Einzelnen bedeutet). Damit Leben sein kann, bedarf es des Wechsels von Tag und Nacht, Licht und Schatten – auch auf geistiger und seelischer Ebene. Da also sowohl Licht wie auch der Schatten Teile von uns sind, müssen wir beides zu gleichen Teilen annehmen und keinen Aspekt davon ablehnen. Er würde sonst ins Unterbewusstsein verdrängt werden und von dort aus wirken, um gelebt zu werden. Wir sprechen nicht umsonst (bei z.B. Reiki) von einer „Schattenthematik“. Wenn wir uns unseres göttlichen Kerns bewusst werden (und zwar nicht intellektuell, sondern erfahrungsmäßig), dann können wir uns über die Täuschung dieser Bühne, dieser Welt der Dualität erheben, sie aufgeben. Aber bis dahin gilt es, alles als Teil von einem selbst anzunehmen, auch jene Schattenanteile. Jede Religion beinhaltet diese „Schattenarbeit“ und an ihr führt kein Weg vorbei, wenn ich Bewusstwerdung anstrebe.

Der gefallene Engel

In den meisten Religionen wurden diese Schatten personifiziert – Satan, Luzifer, Baphomet, Das Böse sind nur einige Namen dafür. Durch diese Personifizierung versuchen wir den Schatten von uns abzuspalten, wir bringen ihn ins Außen, damit wird er sichtbar. Dort „lauert“ dieser dann auf uns und wir bemühen uns, ihn zu bekämpfen. Das kostet viel Kraft und löst ihn doch nicht auf – ein ewiges und oftmals sinnlos scheinendes Unterfangen! Erst, wenn wir die Schatten im Außen als unsere eigenen erkennen und anerkennen und diese integrieren, erst dann ist es uns möglich, sie gemeinsam mit dem Licht wieder zum göttlichen „Nullpunkt“ zurückzuführen. Bis dahin dienen sie uns und damit dem kausalen Prinzip,  welches sich in diesem Spiel der Dualität auf unendlich viele Arten erfahren kann – wobei wir alle Teil jenes Prinzips sind!

Literaturempfehlung zum Thema Schattenarbeit

Wenn man ein glückliches und befreites Leben führen möchte, führt wohl kein Weg daran vorbei, sich die eigenen dunklen Seiten anzusehen und sie anzunehmen. Dass dies unter Umständen nicht gerade einfach ist, liegt in der Natur der Sache. Dennoch ist es notwendig und vor allem möglich. Mit den folgenden Büchern sind Sie in sehr guten Händen, wenn Sie sich Ihrem Schatten nähern wollen. Sehr zu empfehlen sind dabei auch die CDs:

Weitere sorgfältig ausgewählte Bücher zum Thema Fremdenergien

Es gibt Möglichkeiten, sich gegenüber energetisch ungünstigen Einflüssen zu stärken. Die folgenden Werke bieten hierfür hervorragende Werkzeuge:

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